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04.12.2018 // Tobias Gerold

// Glory 62: Tournament-Paarungen fix

Alle Infos zum Event am kommenden Samstag in Rotterdam.

Glory 62 am kommenden Samstag in Rotterdam - der letzte Event in diesem Jahr.


Grand Prix im Schwergewicht
Am vergangenen Wochenende präsentierte der TV-Sender Veronika die Auslosung für das mit Spannung erwartete Tournament im Schwergewicht. Für Mohammed Abdallah geht es gegen Guto Inocente aus Brasilien. Ein weitaus erfahrener Kontrahent, aber im Vergleich zu den drei restlichen Favoriten besitzt er nicht die Knockout-Power, wie man es sonst von einem Schwergewicht gewohnt ist. Dennoch wäre ein Sieg von Abdallah schon eine faustdicke Überraschung. Allseits bekannt: ein Tournament hat seine eigenen Gesetze und vielleicht kann er ja die Gunst der Stunde nutzen?


Im Halbfinale wartet der Sieger der Paarung Jamal Ben Saddik versus Junior Tafa. Keine Frage, Ben Saddik ist der absolute Favorit in diesem Kampf. Zwar gewann Tafa seinen letzten Fight durch K.o. gegen Anthony McDonald, sobald es aber gegen die ganz Großen der Branche ging, hatte er nichts weiter zu melden. Ben Saddik hingegen meldete sich nach zwei Niederlagen in Folge zuletzt mit einem vorzeitigen Sieg über D`Angelo Marshall zurück. Ein Sieg für den Schützling von Trainer Nick Hemmers ist Pflicht, denn immerhin soll es nach diesem Abend in Richtung Titelkampf gehen.


Dieses Vorhaben wird auch der selbsterklärte Top-Favorit Benjamin Adegbuyi haben, der in seinem Viertelfinale auf Arkadiusz Wrzosek aus Polen treffen wird. Adegbuyi ist der Kämpfer, mit der meisten Erfahrung was Tournaments angeht. So gewann er bei Glory 24, 35 und 50 jeweils das Contender Tournament, die zwei Titelkämpfe gegen Rico Verhoeven konnte er jedoch nicht nutzen. Mit drei Siegen in Folge, zwei davon vorzeitig, untermauerte Adegbuyi seine Favoritenrolle eindrucksvoll. Und sein Gegner Arkadiusz Wrzosek? Für den Polen ist dieses Tournament die große Chance, um sich international zu präsentieren. Sollte aber alles seinen gewohnten Gang nehmen, dann dürfte er gegen Adegbuyi wohl kaum eine Chance haben.


Bleibt mit Jahfarr Wilnis gegen Tomas Mozny das letzte Duell in diesem Viertelfinale, bei dem es im Vorfeld so aussieht, als seien die Rollen klar verteilt. Nach einer längeren Pause meldete sich Wilnis in diesem Jahr mit einem beeindruckenden Sieg gegen Jamal Ben Saddik zurück. Zwar unterlag er zwischendurch Benjamin Adegbuyi, zeigte aber dennoch zuletzt eine akzeptable Leistung. Als einziger Holländer in diesem Feld hat er natürlich auch eine Verpflichtung. Mozny hingegen gewann zwei seiner drei Kämpfe, die er für Glory bestritten hatte. Aber auch bei ihm fehlt ein Erfolg gegen einen wirklich namhaften Gegner, weshalb dem Slovaken lediglich die Rolle des Außenseiters bleibt.


In den vergangenen Wochen wurde schon viel spekuliert und oft kommt es dann anders als man denkt. Denn in einem solchen Tournament geht es auch darum, mit so wenigen Blessuren wie möglich bis in das Finale zu gelangen. "In einem Tournament werden große Champions geboren", das hatte Glory-Matchmaker Cor Hemmers jüngst gesagt. Ob er damit recht behalten wird, das wird man am kommenden Samstag sehen können.


Glory 62: Rotterdam
8. Dezember 2018
Ahoy, Rotterdam


Glory 62: Rotterdam


Glory Grand Prix im Schwergewicht / Viertelfinals
Benjamin Adegbuyi vs.  Arkadiusz Wrzosek
Jahfarr Wilnis vs. Tomas Mozny
Jamal Ben Saddik vs. Junior Tafa
Guto Inocente vs. Mohammed Abdallah


Glory Grand Prix im Schwergewicht / Halbfinals
Adegbuyi / Wrzosek vs. WIlnis / Mozny
Ben Saddik / Tafa vs. Inocente / Abdallah


Glory Grand Prix im Schwergewicht / Finale
Sieger Halbfinale 1 vs. Sieger Halbfinale 2


Luis Tavares vs. Artur Gorlov


Glory 62: Superfight Series


Glory Grand Prix im Schwergewicht / Reserve-Kampf
Roel Mannaart vs. Kirill Kornilov


Marat Grigorian vs. Christian Baya
Tyjani Beztati vs. Stoyan Koprivlenski
Dmitry Menshikov vs. Robbie Hageman
Miles Simson vs. Hamicha


Glory 62: Prelims


Donovan Wisse vs. Ertugrul Bayrak


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