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25.10.2018 // Tobias Gerold

// Glory 62: 8-Mann Tournament bestätigt

Die ersten Teilnehmer & Paarungen stehen fest

Glory läutet am 8. Dezember im traditionsreichen Ahoy von Rotterdam mit Event 62 die Glocken zum großen Saison-Finale und lässt bei den Fans so etwas wie Nostalgiestimmung aufkommen.


Denn zum ersten Mal in der Geschichte von Glory wird es zu einem 8-Mann Tournament im Schwergewicht kommen. Dabei entfacht man wie eingangs schon erwähnt so etwas wie Nostalgiefeeling bei den Fans. Denn vor Jahren war es üblich, dass Anfang Dezember das traditionsreiche K-1 World Grand Prix Finale in Japan über die Bühne gegangen ist.


8 Kämpfer, 1 Ring und nur 1 Sieger
Und die Teilnehmer, sie könnten aktuell nicht besser sein. Es stehen nicht erst vier, sondern bereits sechs Kämpfer fest, die an diesem Tournament teilnehmen werden.


Angeführt wird das 8er Feld von Benjamin Adegbuyi, seines Zeichens 3-facher Nummer eins Contender Tournament Champion und die Nummer eins der Rangliste. Sechs seiner letzten sieben Kämpfe konnte Adegbuyi für sich entschieden, scheiterte aber gleich zwei Mal in Rico Verhoeven. Ein Sieg in diesem Tournament und ein dritter Titelkampf wird unausweichlich sein. Adegbuyi ist in Block A bereits gesetzt und sein Gegner wird in den kommenden Woche noch ermittelt.


Ebenfalls gesetzt in Block B ist die Nummer zwei der Rangliste Jamal Ben Saddik aus Marokko. Nach zwei Niederlagen gegen Rico Verhoeven und Jahfarr Wilnis meldete er sich mit einem T.k.o.-Erfolg über D`Angelo Marshall wieder auf der Siegerstraße zurück. Klar ist aber auch, dass Ben Saddik einiges an seiner Kondition wird tun müssen, wenn er um den Gesamtsieg ein Wörtchen mitsprechen möchte.


Noch nicht gesetzt, dafür aber bestätigt, sind die folgenden Kandidaten. Jahfarr Wilnis überraschte in diesem Jahr mit einem Punktsieg über Jamal Ben Saddik, kassierte dafür aber im September eine Punktniederlage gegen Benjamin Adegbuyi. Der Holländer ist immer für eine Überraschung gut und stand in der Vergangenheit bereits zwei Mal im Finale eines Contender-Tournaments. Sorgt er für eine Überraschung?


Ihm folgt der Brasilianer Guto Inocente, welcher sich kürzlich bei Glory 59 nach Punkten gegen Rico Verhoeven geschlagen geben musste. Dennoch belegt er aktuell Platz drei im Glory-Ranking. So gefährlich er mit seinen Kicks auch sein kann, so sehr fehlt ihm die Power in den Fäusten. Zudem lies er gerade im Kampf gegen Jamal Ben Saddik im vergangenen Jahr seinen Kampfeswillen vermissen. Den wird er in Rotterdam definitiv brauchen.


Die folgenden zwei Kandidaten gelten zwar eher als Außenseiter, unterschätzen sollte man sie allerdings keineswegs. Der Australier, Junior Tafa, gewann seine beiden letzten Kämpfe bei Glory jeweils vorzeitig, allerdings hatten Haze Wilson und Anthony McDonald lange nicht das Niveau wie es in Rotterdam der Fall sein wird. Eine Leistungssteigerung wäre hier dringend ratsam, wenn nicht schon nach dem Viertelfinale Schluss sein soll. So ähnlich dürfte auch die Devise von Tomas Mozny aus der Slowakei lauten. Dieser gewann zuletzt bei Glory 51 gegen Daniel Skvor nach Punkten, überzeugend war es allerdings nicht.


Zwei Plätze bleiben für dieses Feld aktuell noch offen und Kandidaten gibt es genügend. Mladen Brestovac, Anderson Silva, D`Angelo Marshall oder vielleicht Catalin Morosanu? Vielleicht aber überrascht Glory auch alle und zaubert Namen aus dem Hut, die man nicht so wirklich auf der Rechnung hatte? Wir dürfen gespannt sein.


Superfight Series mit Grigorian, Baya, Jaraya und co.
Selbst in der Superfight Series wird es gewaltig zur Sache gehen. So wird es im Leichtgewicht zum Duell zwischen Marat Grigorian und Christian Baya kommen. Auch wenn Grigorian zuletzt schon etwas umstritten nach Punkten gegen Sitthichai unterlag, ein Sieg und der Weg in Richtung Titelkampf ist wieder etwas ebener. Das gilt auch für Baya, der allerdings einen Sieg erringen muss, denn nach der Niederlage gegen Josh Jauncey muss er sich erst einmal wieder hinten anstellen.


Bei Glory 59 unterlag Mohammed Jaraya durch T.k.o. gegen Murthel Groenhart - für den Jungspunt keine schöne Erfahrung. Allerdings sah man, dass Groenhart noch eine Nummer zu groß an diesem Abend war. In Rotterdam folgt nun das Duell mit dem Niederländer Robbie Hageman. Dieser galt lange Zeit als sehr vielversprechendes Talent, konnte aber in der Vergangenheit den ganz großen Wurf noch nicht landen. Vielleicht gelingt es ihm in Rotterdam?


Glory 62: Rotterdam
8. Dezember 2018
Ahoy, Rotterdam


Glory 62: Rotterdam


Glory Schwergewichts-Tournament
- Benjamin Adegbuyi
- Jamal Ben Saddik
- Jahfarr Wilnis
- Guto Inocente
- Junior Tafa
- Tomas Mozny
- tba.
- tba.


Louis Tavares vs. tba.


Glory 62: Superfight Series


Marat Grigorian vs. Christian Baya
Tyjani Beztati vs. Stoyan Koprivlenski
Mohammed Jaraya vs. Robbie Hageman
Miles Simson vs. Mohamed Mezouari
Donovan Wisse vs. Erugrul Bayrak
Roel Mannaart vs. Kirill Kornilov


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