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AJ will den Kampf gegen Fury. (Quelle: Anthony Joshua / Instagram @anthonyjoshua)
13.12.2020 // Tobias Gerold
// ANTHONY JOSHUA: KOMMT JETZT (ENDLICH) FURY?
// Eddie Hearn mit klarer Ansage

Gerade erst verteidigte Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua seine Titel in London eindrucksvoll gegen Herausforderer Kubrat Pulev - und schon gibt es nur noch ein Thema.


Wann kommt der Mega-Kampf gegen Tyson Fury, auf den die ganze Boxwelt sehnsüchtig wartet? "Ich bin nur noch einen Gürtel davon entfernt, unangefochtener Champion zu werden. Es war harte Arbeit, die ersten vier zu holen.", so Joshua nach dem Duell gegen Pulev. Dessen Promoter Eddy Hearn gab dann auch gleich ein Versprechen an die Box-Fans ab: "Ab morgen kümmern wir uns darum, den Fury-Kampf möglich zu machen. Wir werden es hinkriegen.", so der 41-jährige Engländer. Als möglicher Termin wurde der Sommer 2021 schon jetzt in das Auge gefasst und dann mit Sicherheit auf der Insel - wo auch sonst?


Allerdings muss man hier auch erwähnen, dass ein solcher Kampf sich nur dann bewerkstelligen lassen würde, wenn auch wieder Zuschauer vor Ort zugelassen sind. In einem Duell Anthony Joshua gegen Tyson Fury steckt eine Menge Geld, welches man machen könnte, wenn sich das Ganze denn auch mit Zuschauern realisieren lassen würde. Oder beide Boxer gehen mit ihren Börsenforderungen weit nach unten, dann würde es auch keine Rolle mehr spielen, ob Zuschauer anwesend sind oder nicht. Ein drittes Szenario: man setzt von Anfang an nur auf die PPV-Verkäufe und das zu einem stattlichen Preis. Allerdings man stelle sich vor, man nutzt das Wembley Stadium für diesen Kampf und keiner sitzt drin - gruselig.


Hatten wir eingangs geschrieben, dass sich die ganze Box-Welt auf diesen Kampf freuen würde? Wohl nicht die ganz, denn da steht ja noch immer das dritte Duell von Tyson Fury und Deontay Wilder aus. Klar könnte man diesen Kampf natürlich vorher bringen, doch was wäre, wenn Fury ihn verliert und vielleicht sogar vorzeitig? Man würde damit Gefahr laufen, dass das Interesse an einem Joshua Kampf zwar noch immer da, aber sicherlich nicht mehr so überdimensional hoch ist. Gut möglich wäre also, dass man Wilder ein nettes Sümmchen anbietet und ihm zudem die Zusage macht, direkt gegen den Sieger dieses Kampfes anzutreten. Varianten gibt es also genug und es wird sich zeigen, was in den kommenden Wochen und Monaten passieren wird. Man darf gespannt bleiben.

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